Hinweis

Am 5. September 2013 haben die Jura Cement Fabriken gemeinsam mit dem kantonalen Departement für Bau, Verkehr und Umwelt eine neue Vorgehensstrategie kommuniziert:

  • Verzicht auf die Gebiete Hard in Thalheim und Homberg auf dem Bözberg.
  • Konzentration des weiteren Auswahlverfahrens auf die Gisliflue und den Grund in Schinznach.

  • Bedeutende Erweiterung und Abtiefung der bestehenden Steinbrüche Jakobsberg-Egg.

Die IG Gisliflue hat sich danach auf diese Ausgangslage ausgerichtet und daran gearbeitet, einen Abbau an der Gisliflue zu verhindern. Die Anzahl Mitglieder ist infolge der neuen Situation stark angestiegen. Der massive Widerstand aus verschiedenen Richtungen hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Jura Cement Fabriken ihr Vorgehen nochmals hinterfragt haben.

Am 24.April 2014 haben die Jura Cement Fabriken zusammen mit dem Kanton (BVU) und den Gemeinderäten von Schinznach, Veltheim und Auenstein abermals eine neue Strategie bekannt gemacht:

  • Die Gisliflue und der Grund sollen ebenfalls aus dem Kantonalen Richtplan gestrichen werden.

  • Mit der Absenkung und der geplanten Erweiterung für insgesamt 6 Mio. m3 zusätzlichem Kalkstein soll der Rohstoffbedarf für 25 – 30 Jahre sicher gestellt werden.

  • Offizielle Gespräche über ein neues Abbaugebiet sollen erst ab 2025 wieder geführt werden.

Obige Eckpunkte wurden unter anderem in einer gemeinsamen Absichtserklärung der involvierten Parteien am 10.Juni 2014 präzisiert und schriftlich bestätigt.

Aufgrund dieser Entwicklung hat die IG Gisliflue an der Mitgliederversammlung vom 24.September 2014 die Position der IG Gisliflue hinterfragt und angepasst. Die zugehörenden Beschlüsse sind für Mitglieder im Mitgliederbereich sichtbar.

Am 21.März.2017 hat der Grosse Rat den Antrag zur Erweiterung des Steinbruchs Jakobsberg-Egg trotz erheblichen Widerstandes der lokalen Bevölkerung in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Damit liegt es nun an den Gemeindenund deren Bevölkerung, sich gegen einen Abbau zur Wehr zu setzen.